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Die GWS pflegt seit 1989 eine Partnerschaft mit der 'Escuela Especial' in Jinotega/Nicaragua)
 
 
Die Partnerschule in Jinotega ist eine öffentliche Schule. Sie ist für Kinder mit unterschiedlichen Behinderungen zuständig: hör-, lern- und geistig behinderte Kinder. Zurzeit werden rund 120 Kinder betreut.
 

 
Etwa 70 Schüler kommen täglich, andere kommen, abhängig vom Weg, nur etwa zweimal pro Woche oder ganz unregelmäßig. Die 10 Lehrerinnen unterrichten die Kinder getrennt nach Art und Grad der Behinderung, um ihre Fähigkeiten zu entwickeln, die Sozialisation und Selbstständigkeit zu fördern. Einige können den Übergang in die Allgemeinbildenden Schulen schaffen und werden dort eine zeitlang weiter betreut.
 
Die Partnerschaft wird durch direkte Besuche und Arbeitsaufenthalte von Lehrerinnen, durch Briefwechsel zwischen Mitgliedern der Kollegien und durch Brief- und Bilderaustausch unter den Schülern gepflegt und belebt. In beiden Partner-Schulen nimmt die Schulgemeinschaft über Info-Wände an dem Leben der jeweiligen Schule teil. Der aktuelle Brief- und Bilderwechsel und die jeweils neuen Fotos werden ausgehängt.
Die GWS unterstützt die Partnerschule darüber hinaus durch finanzielle Mittel für den Schulbetrieb und Finanzierung von Unterrichtsmaterialien. Angestrebt werden von uns pro Jahr 2.500 €, die wir der Schule für diese Zwecke zur Verfügung stellen. Das Geld erarbeiten wir uns durch Flohmärkte und durch Ihre Spenden (Herzlichen Dank!).
Unsere Beziehung zu der Schule ergibt einen engen Kontakt zur Elternvereinigung 'Los Pipitos'. Gemeinsame Projekte mit der Escuela Especial sind gerade im Entstehen.
 
 
 
Flagge
Gesellschaftspolitische Situation in Nicaragua
 
Nicaragua gehört zu den ärmsten Ländern Lateinamerikas. Der Analphabetismus ist von 12 % im Jahr 1989 auf nahezu 40 % im Jahr 2003 wieder angestiegen. Von knapp 2.100.000 Kinder und Jugendlichen im schulpflichtigen Alter befinden sich 825.000 außerhalb des staatlichen Schulsystems. Von 7.100 Schulen im Lande haben 3.000 weder Strom noch Wasser. Die 'Schulautonomie' kommt einer Privatisierung gleich. Wer den Elternbeitrag nicht zahlen kann, wird aus der Schule ausgeschlossen. Da die Staatskasse leer ist - auch unter dem Druck des Schuldendienstes und den Auflagen der Weltbank - werden die Unterhaltskosten der staatlichen Schulen nicht bezahlt. Die Lehrergehälter kommen unregelmäßig und liegen bei ca. 70 US-$. Das Existenzminimum einer Familie liegt aber bei 200 US-$. Die momentane Arbeitslosigkeit beträgt etwa 40 %. Die Lage der behinderten Menschen ist noch schlimmer, vor allem in entlegenen Regionen auf dem Land.
 
Stand Ende 2003

Wer sich für die Schulpartnerschaft engagieren möchte, kann in unserem AK mitmachen. Wir treffen uns ca. einmal im Monat.
 
Ansprechpartnerin:
Barbara Sautter
c/o Gustav-Werner-Schule
Tel.: 0731/1613921
 
Wir freuen uns über jede noch so kleine Spende:
 
Spendenkonto:
Verein zur Förderung der Gustav-Werner-Schule e.V.
Sparkasse Ulm, Konto: 19840
BLZ 630 50000
Wichtig:
Bitte Stichwort 'Schulpartnerschaft' angeben.
Selbstverständlich erhalten Sie eine Spendenquittung.
 
 
 
Che Guevara

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